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"Terroropfer = жертвы террора" ist eine Dokumentation der Schicksale deutschsprachiger Opfer der staatlichen Willkür im Machtbereich der UdSSR. Dies sind vor allem Arbeiter und Spezialisten, die in die UdSSR zuwanderten sowie Politemigranten.

Wladislaw Hedeler errechnet in "Chronik der Moskauer Schauprozesse 1936, 1937 und 1938" (Berlin 2003, S. 277) allein für die Zeit zwischen August 1937 bis November 1938 eine Zahl von 556.360 außergerichtlichen Todesurteilen nach NKWD-Massenoperationen, als Opfer der so genannten "Deutschen-Operation" 41.898. Die geschätzt 4.600 Politemigranten in der Sowjetunion galten zu siebzig Prozent als der Spionage verdächtig und wurden entsprechend repressiert, 261 Erschießungen, 126 sonstige Todesfälle und 192 Auslieferungen an die Gestapo sind verbürgt (Stand 1997; vgl. Wilfriede Otto: Visionen zwischen Hoffnung und Täuschung. In: Thomas Klein, Wilfriede Otto u. Peter Grieder: Visionen. Teil I. Frankfurt/Oder 1996, S. 137-336).

Wesentliche Quellen für die vorliegende Dokumentation sind:
  • Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur: Biographische Datenbanken
  • Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW): Österreichische Stalin-Opfer bis 1945
  • Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991
  • Mensing, Wilhelm: Die Opfer der Deutschen Operation der Moskauer Gebietsverwaltung des NKWD, in: Vatlin, Alexander: Was für ein Teufelspack. Berlin: Metropol 2013
  • Müller, Reinhard: Menschenfalle Moskau. Exil und stalinistische Verfolgung. Hamburg: Hamburger Edition, 2001
  • Plener, Ulla & Natalia Mussienko (Hrsg.): Verurteilt zur Höchststrafe: Tod durch Erschießen. Todesopfer aus Deutschland und deutscher Nationalität im Großen Terror in der Sowjetunion 1937/1938. Berlin: Karl Dietz Verlag, 2006
  • Weber, Hermann: „Weiße Flecken“ in der Geschichte. Die KPD-Opfer der Stalinschen Säuberungen und ihre Rehabilitierung. Berlin: LinksDruck, 1990
Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen: Verzeichnis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Für Korrekturempfehlungen oder Ergänzungen erreichen mich Interessierte unter dehmlow@online.de

Zuletzt aktualisiert: 2. Juni 2020, 23:30 Uhr

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1941 Einträge gesamt: 

Name
Ringmann, Walter
Ripperger, Ewald
Riskin, Abram
Ritzmann, Paul
Roben, Olga
Rockstroh, Woldemar
Rogalla, Hans
Rogosinski, Hil
Rohde, Alfred (auch: Marker, Wilhelm)
Rohde, Elsa
Rohlmann, Heinrich
Rohnstock, Erich
Rohr, Angela (Angelina), geb. Müllner
Rolandt, Hans
Rombach-Kaspar, Hans
Rosa, Herbert
Roscher, Franz
Roscher, Heinrich (Heinz)
Rosenbaum, Arnold
Rosenbaum, Katharina
Rosenbaum, Käthe
Rosenberg(-Falk), Zilina (Celina)
Rosenberg, Reinhard
Rosenblüm, Abraham
Rosenke, Walter (auch: Rose, Walter)
Rosenthal, Leo
Rosmanith, Rudolf
Roth, Leo (auch: Heß, Ernst; Viktor)
Rother, Hans
Rotter, Ferdinand
Rotter, Hans (auch: Rothgänger, Hermann)
Rotzeig, Bronek
Rotzeig, Erika, geb. Fock
Roßmann, Wilhelm
Ruben-Wolf, Lothar, Dr. med.
Ruben-Wolf, Martha, Dr. med.
Rubens, Josef
Rubinstein, Fritz
Rudolf, Hans-Otto
Rudolph, Walter
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TERROROPFER = жертвы террора

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